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Titelbild Mitwirkung Uferaufwertung Schwimmbad und Seepark
Über die folgende Navigation sind alle Informationen zur Mitwirkung Seeuferaufwertung Schwimmbad und Seepark zu finden.

Online-Mitwirkung bis 13. April 2025

Vom 28. März bis 13. April 2025 ist die Bevölkerung eingeladen, sich hier zu den vorgesehenen Massnahmen zur Aufwertung des Seeuferabschnitts im Schwimmbad und Seepark zu äussern. Alle weiteren Informationen zum Projekt sind unter Informationen zu finden.
Wie können Sie mitwirken und was passiert mit Ihren Anregungen?
Sie können allgemeine Rückmeldungen zum Vorprojekt sowie zu den beiden Teilabschnitten Schwimmbad und Seepark hinterlassen. Alle eingegangenen Anregungen werden geprüft und in einem Mitwirkungsbericht zusammengefasst. Die Projektverantwortlichen bewerten jede Rückmeldung hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und berücksichtigen diese nach Möglichkeit für die weitere Planung. Ihr Feedback ist ein wertvoller Beitrag zur Gestaltung des Projekts – vielen Dank für Ihre Mitwirkung!
Visualisierung Vorprojekt Aufwertung Seeufer Schwimmbad und Seepark
Visualisierung des Vorprojekts (siehe Informationen) zur Gestaltung des Seeufers

Allgemeines

Übersicht Vorprojekt
Bildlegende: gelbe Linie = aktueller Bestand, rote Linie = Vorprojekt 
Grundsätzliche Überlegungen:
  • Gemäss Ausgangslage ist eine reine Instandsetzung des Seeufers nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr möglich. Stattdessen besteht die Verpflichtung, das Seeufer ökologisch aufzuwerten.
  • Aufgrund der Hauptnutzung als Schwimmbad ist die Wiederherstellung der Lebensräume am Seeufer nur in einem begrenzten Bereich möglich. Um die Liegewiesen und den Seezugang für Badegäste nicht zu verringern, wird die Revitalisierung auf das Seeparkareal ausgeweitet.
  • Um die Uferlebensräume und Teile der Flachwasserzone in einzelnen Bereichen zu schützen, werden die Badegäste für den Wasserzugang kanalisiert. Deshalb ist im Abschnitt Schwimmbad ein Steg eingeplant. Über diesen sollen auch Personen mit Einschränkungen in der Mobilität ins Wasser gelangen. Im Abschnitt Seepark bleiben die Treppen ins Wasser erhalten.
  • Der steile Uferverbau und die frühere Aufschüttung werden zurückgebaut. Damit wird die Flachwasserzone des Sees nicht unnötig durch weitere Vorschüttungen reduziert. Die Seeuferabflachung ist bis und mit Abschnitt Seepark geplant.
Massnahmen im Abschnitt Schwimmbad:
  • Im Abschnitt Schwimmbad ist ein flacher Badestrand (Kiesstrand) geplant.
  • Eine Plattform führt zum Steg. Über den Steg gelangen auch Personen mit Mobilitätseinschränkungen ins Wasser.
  • Es ist eine Wegverbindung von den Umkleidekabinen/Toiletten bis zum Stegzugang geplant.
  • Es ist eine Kinderbucht mit Kinderfloss geplant.
  • Es sind zwei Flösse im Badebereich mit 100m Schwimmdistanz geplant.
  • Es sind ergänzende Ausstattungen geplant (siehe Online-Mitwirkung Abschnitt Schwimmbad und Seepark).
  • Es ist geplant, die Liegewiese nach Westen (rechts) zu erweitern.
  • Die Grillstelle bleibt erhalten.
  • Die Frage nach einem Winterwanderweg ist zu klären (siehe Online-Mitwirkung Abschnitt Schwimmbad).
Massnahmen im Abschnitt Seepark:
  • Es ist ein naturnahes Flachufer mit Kiesstrand im Bereich des Seeparks geplant.
  • Es ist eine Lagune als Revitalisierungsmassnahme geplant. Dadurch wird ein Stück Wiese wegfallen, jedoch kann die Liegewiese im Schwimmbad in der bestehenden Grösse erhalten bleiben.
  • Es sind ergänzende Ausstattungen geplant (siehe Online-Mitwirkung Abschnitt Schwimmbad und Seepark).

Wie sehr stimmen Sie der folgenden Aussage zu?
Die geplanten Veränderungen im Rahmen des Vorprojekts sind eine Verbesserung für das Seeufer und gefallen mir.

1 Stern = keine Zustimmung
5 Sterne = grösstmögliche Zustimmung

Durchschnitt (17 Stimmen)
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Wie sehr stimmen Sie der folgenden Aussage zu?
Die vorgeschlagenen Massnahmen zur Aufwertung des Seeufers sind verständlich und nachvollziehbar.

1 Stern = keine Zustimmung
5 Sterne = grösstmögliche Zustimmung

Durchschnitt (16 Stimmen)
2.56
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Ausgestaltung der Insel für Brutplätze von Flussseeschwalben und Lachmöwen wäre toll. Der Flachwasserbereich ist auch belebend. Da wäre es aber natürlich wichtig, dass beides, die Insel und der Flachwasserbereich im Sommer nicht betreten werden kann. Und natürlich keine neuen Störungen auf das Gebiet insgesamt. Der angedachte Weg vom Schwimmbad zum Seeparksaal weit genug vom Flachwasserbereich legen (Besuchewrlenkung)

 

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Ähnlich wie bei der vorgelegten 'Masterplanung Seeufer' wird hier meiner Meinung nach probiert, es allen Recht zu machen. Die einzelnen Ideen sind gute Ansätze: Wie Herr Hönisch schreibt, ist eine (ruhige und geschützte) Insel als Rückzugs- und Brutplatz sicher eine Aufwertung für die Fauna. Auch ein Steg hilft den Badenden, vor allem im Winter. Jedoch passen ein paar Punkte nicht zusammen:

Eine Insel in der Nähe des lauten Schwimmbads hingegen, wo ja Besucher Geld dafür zahlen, auch einmal grössere Strecken schwimmen zu können, wird in Zukunft sicher Konflikte aufwerfen. Zudem ist bei den schwankenden Wasserständen damit zu rechnen, dass die Insel 'trockenfällt', und von der Lage her ohnehin Konfliktpotential mit den schwimmenden Hunden vor der Aufschütte beim Seeparksaal hat. Eine Entzerrung der Ideen (und damit eine Verlagerung der Insel zB vor das Seemoosriet) ist deutlich vielversprechender, hier wäre diese Lagune massiv besser geschützt. 

Wer einmal im Sommer in Altnau war, wird festgestellt haben, dass dort zwar der Steg und die Wiese genutzt werden, ein wesentlicher Punkt ist jedoch: Es handelt sich eben um eine öffentliche und offen zugängliche Seewiese und keine Badi. Es wird auch kein Eintritt verlangt. Von daher ist ein Vergleich mit einer der bislang schönsten und gepflegtesten sowie am meisten besuchten Schwimmbäder am Schweizer Seeufer hinfällig. 

Einer der wesentlichen Pluspunkte der Arboner Badi ist - auch aus Feedback auswärtiger Besucher - die freie Seeoffenheit in der Breite und die Möglichkeit, von der Wiese aus direkt ins Wasser zu gelangen - dieser Blick sucht seinesgleichen! Leider steht genau dieser Vorteil der Badi zur Disposition. Mit dem Steg hat man zwar, ähnlich wie in Altnau oder auch im Strandbad, eine Alternative angeboten. Diese ist jedoch in meinen Augen qualitativ nicht gleichzusetzen mit dem offenen Seeufer: Nicht nur optisch wird der Blick beeinträchtigt, sondern es ist auch aufgrund der 'naturnahen Ufergestaltung' dann für alle Badegäste mehr oder weniger zwingend notwendig, diesen zum Baden zu benutzen - ein steiniges Ufer ist leider nicht sehr badefreundlich. Das wird insbesondere bei einer vollen Badi zum Kapazitätsproblem. 

Dazu kommt, dass ein Steg deutlich länger geplant sein müsste, um langfristig echtes Badevergnügen zu bieten: Am Strandbad und auch an der relativ neuen Hafenaussenmauer sieht man ja sehr schön, wie schnell die Verlandung ohne Pflegemassnahmen sich entwickelt und so ein Zugang in schwimmbares Wasser in der 2. Sommerhälfte und erst recht im Winter schwer wird. 

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