Kick-off zum Stadtworkshop junges Arbon

Die Stadt Arbon will die Bedürfnisse Jugendlicher in Bezug auf Treffpunkte sowie weitere Anliegen in Erfahrung bringen und gemeinsam geeignete Massnahmen erarbeiten. Dazu lanciert der städtische Bereich Gesellschaft den "Stadtworkshop junges Arbon". In einem ersten Schritt wird geklärt, was Arbon für junge Menschen attraktiv macht – und was fehlt.

Die Evaluation zur Rezertifizierung mit dem UNICEF-Label "Kinderfreundliche Gemeinde" belegt, dass geeignete Treffpunkte ein Bedürfnis von Kindern und Jugendlichen sind. Befragte Erwachsene denken dabei mehrheitlich an klassische Jugendtreffs. Jugendliche zeichnen derweil ein vielfältigeres Bild: Sie schlagen etwa selbstverwaltete Jugend- bzw. Partyräume, Aufenthaltsmöglichkeiten an zentraler Lage oder überdachte Sitzgelegenheiten im Freien vor.

Diese Erkenntnisse und die Tatsache, dass der klassische Jugendtreff in Arbon auch aufgrund sehr geringer Nachfrage 2016 geschlossen wurde, verdeutlichen, dass angemessene Lösungen nicht von Erwachsenen allein konzipiert werden sollten. So bietet der Stadtworkshop junges Arbon Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den eigenen Anliegen und Ideen einzubringen. Der Stadtworkshop als Ganzes besteht aus mehreren Projektschritten und dauert voraussichtlich bis Sommer 2023.

Pop-up-Büros vor den Sommerferien
In einem ersten Schritt werden Jugendliche befragt, was Arbon für sie attraktiv macht und was fehlt. Dazu ist der Bereich Gesellschaft von Mittwoch bis Freitag, 15. bis 17. Juni bei allen Sekundarschulhäusern mit einem Pop-up-Büro präsent. Am Freitag, 24. Juni steht von 15 bis 19 Uhr ein Pop-up-Büro in der Nähe des Skateparks beim Seeparksaal bereit. Alle interessierten Arbonerinnen und Arboner im Alter von 10 bis 21 Jahren sind herzlich eingeladen, beim Pop-up-Büro ihre Meinungen kundzutun. Die Teilnehmenden kommen zudem in den Genuss von Glace aus dem Gelatiwagen. Bei unsicherem Wetter wird auf dieser Seite über den Durchführungsort informiert.

Mitwirken auch online möglich
Wer keine Möglichkeit hat, ein Pop-up-Büro zu besuchen, kann vom 24. Juni bis zum 24. Juli online über meinThurgau mitwirken. Die bei den Pop-up-Büros und der Online-Mitwirkung gesammelten Erkenntnisse werden an der Ideenwerkstatt vom 17. September mit interessierten Jugendlichen bearbeitet. Alle weiteren Informationen zum Projekt sind unter www.arbon.ch/jungesarbon zu finden.

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